KI & Datenschutz bei narratiQ
Wie wir deine Manuskripte schützen – technisch, vertraglich und rechtlich.
Kein KI-Training mit deinen Daten
narratiQ nutzt die OpenAI-Unternehmens-API – nicht die ChatGPT-App. Der Unterschied ist entscheidend: Bei privaten ChatGPT-Konten können Eingaben standardmäßig zum Training neuer Modelle verwendet werden. Für die Unternehmens-API schließt OpenAI das vertraglich aus.
OpenAI erklärt in seinen Datenschutzzusagen für Geschäftskunden:
„We do not train our models on your business data by default.“
– OpenAI Enterprise Privacy
Das bedeutet: Kein Manuskript, das du über narratiQ analysierst, fließt in das Training von GPT-Modellen oder anderen KI-Systemen ein.
Wo deine Daten verarbeitet werden
Wir sagen ehrlich, wo was passiert: Die narratiQ-Anwendung läuft in Frankfurt (EU). Für Datenspeicherung und KI-Verarbeitung setzen wir spezialisierte US-Anbieter ein – abgesichert über Auftragsverarbeitungsverträge und EU-Standardvertragsklauseln (Art. 46 DSGVO).
Alle Subprozessoren sind in unserem AVV ausgewiesen. Die Verarbeitung erfüllt damit die DSGVO-Anforderungen an Auftragsverarbeitung (Art. 28) und Drittlandtransfers (Art. 44 ff.).
- Anwendung gehostet in Frankfurt (EU)
- Drittlandtransfers über EU-Standardvertragsklauseln abgesichert
- AVV nach Art. 28 DSGVO, alle Subprozessoren transparent
Löschung und Betroffenenrechte
OpenAI speichert Ein- und Ausgaben der API höchstens 30 Tage zur Missbrauchskontrolle und löscht sie danach, sofern keine gesetzliche Aufbewahrungspflicht besteht. Deine Manuskripte und Analysen bei narratiQ bleiben, bis du sie löschst – spätestens nach Vertragsende werden sie gelöscht. Zusätzlich haben betroffene Personen (Autoren) jederzeit folgende DSGVO-Rechte:
- Recht auf Löschung (Art. 17 DSGVO) – sofortige Löschung auf Anfrage
- Recht auf Auskunft (Art. 15 DSGVO) – welche Daten gespeichert sind
- Recht auf Datenübertragbarkeit (Art. 20 DSGVO) – Export der eigenen Daten
Diese Rechte können jederzeit über den Verlag oder direkt bei uns geltend gemacht werden.
Rollen und Verantwortlichkeiten
Im Sinne der DSGVO sind die Rollen klar verteilt:
Verlag
Verantwortlicher (Art. 4 Nr. 7 DSGVO) – entscheidet über die Verarbeitung
narratiQ
Auftragsverarbeiter (Art. 28 DSGVO) – verarbeitet im Auftrag des Verlags
Autor
Betroffene Person – hat DSGVO-Rechte an eigenen Daten
Jeder Verlag erhält eine Auftragsverarbeitungsvereinbarung (AVV) nach Art. 28 DSGVO, die alle Details regelt.
Die KI-Verarbeitung im Detail
narratiQ nutzt die OpenAI-API für Geschäftskunden – getrennt von der ChatGPT-Consumer-Welt. Für die Plattform gilt:
- SOC 2 Type 2 geprüfte Sicherheitskontrollen
- Verschlüsselung: AES-256 im Ruhezustand, TLS 1.2+ bei der Übertragung
- Data Processing Addendum (DPA) mit EU-Standardvertragsklauseln
Der Zugriff auf gespeicherte API-Daten ist bei OpenAI auf autorisierte Mitarbeiter für Support, Missbrauchskontrolle und gesetzliche Pflichten beschränkt.
Vollständige OpenAI-DatenschutzdokumentationZusammenfassung
Kein Marketing-Versprechen, sondern technisch umgesetzt und vertraglich zugesichert.
- Kein KI-Training mit deinen Manuskripten (vertraglich zugesichert)
- Klare Verträge: AVV + EU-Standardvertragsklauseln, Subprozessoren ausgewiesen
- KI-Verarbeitungsdaten nach spätestens 30 Tagen gelöscht + DSGVO-Löschrecht
- Auftragsverarbeitungsvereinbarung (AVV) für jeden Verlag
- SOC 2 Type 2 geprüfte KI-Infrastruktur, AES-256 + TLS